Bestehend aus den Komponenten Entwurf, Modellierung, Simulation sowie den eigentlichen Fertigungsprozessen, aber auch aus Werkzeugen, Maschinen und Produktionsanlagen bildet die industrielle Produktion einen Kernbereich der deutschen Wirtschaft, die weltweit eine führende Position inne hat. Um diese Position langfristig zu sichern, müssen unterschiedliche Ziele wie schnelle Produkt- und Prozessinnovationen, nachhaltiges Wirtschaften, Technologieführerschaft und überbetriebliche Kooperationen realisiert werden.
Das heißt, einzelne Prozesse und Verfahren müssen stetig weiterentwickelt werden, auf denen moderne Produktionssysteme aufbauen. Ebenso gehört dazu, die Entwicklung und Implementierung neuer Prozesse wie in der Vergangenheit u. a. die Einführung des Lasers in der Materialbearbeitung oder der Übergang zum Rapid Manufacturing. Darüber hinaus erfordert der Einsatz neuer Materialien wie bspw. faserverstärkte Kunststoffe als Ersatz für metallische Strukturen eine angepasste Vorgehensweise. Durch derartige Innovationen wird auch Einfluss auf die Entwicklung und Konstruktion neuer Produkte genommen.
Ferner wird das dazu führen, dass erneuerte Unternehmens- und Organisationsstrukturen entstehen, aber auch, dass der Anteil bzw. die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien weiter zunehmen wird.
In den letzten Jahren hat die Globalisierung der Produktion stark zugenommen, wobei die Senkung von Kosten und die Erschließung neuer Märkte dabei Schlüsselrollen spielen. Eine neue Dimension der Kooperation ist und wird notwendig sein.

