Allgemein
Technologiefolgenabschätzung: Forschungsstrategie Nanotechnologie erarbeitet
Von der als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts geltenden Nanotechnologie werden innovative Produkte und großes wirtschaftliches Wachstum erwartet.
Andererseits ist wenig über die Risiken für Mensch und Umwelt
bekannt. Bislang fehlen jedoch noch geeignete Instrumente für eine
umfassende Risikoanalyse. Hier stehen alle Bewertungsbehörden vor dem
gleichen Problem. Deshalb haben die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin (BAuA), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und
das Umweltbundesamt (UBA) eine gemeinsame Forschungsstrategie
"Nanotechnologie: Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanopartikeln"
erarbeitet, die jetzt im Internet veröffentlicht wurde.
Der Entwurf der Forschungsstrategie wurde bei einer Dialogveranstaltung
Ende November 2006 in Bonn vorgestellt, die das Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), das Bundesministerium
für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie das
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam im BMU
ausrichteten. Außerdem wurden nationale und internationale Fachleute um
Kommentierung gebeten. Die Anregungen und Verbesserungsvorschläge
wurden bei der vorliegenden Endfassung berücksichtigt.
In der Forschungsstrategie sind die Forschungsthemen identifiziert, die
dringend für eine Risikobewertung bearbeitet werden müssen. Dabei ist
allerdings die Finanzierung noch nicht geklärt. Die Forschungsstrategie
befindet sich unter der Adresse www.baua.de/nanotechnologie
auf der BAuA-Homepage.
