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Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft stellt aktuelle Daten und Trends zu "Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft" vor
Forschung und Entwicklung in der deutschen Wirtschaft stehen wieder hoch im Kurs. Dies belegen die heute vorgestellten Daten des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft.
Nachricht BMWi vom 31.1.2008
Forschung und Entwicklung in der deutschen Wirtschaft stehen wieder
hoch im Kurs. Dies belegen die heute vorgestellten Daten des
Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft.
Unternehmen haben 2006 fast 41,2 Milliarden Euro für ihre interne
Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das entspricht einer Steigerung
gegenüber 2005 um 6,5 %. Für 2007 wird sogar mit fast 42,9
Milliarden Euro gerechnet. Auch für 2008 plant die Wirtschaft weiter
steigende Investitionen in Forschung und Entwicklung. Damit ist
Deutschland auf gutem Wege, bis 2010 3 % des Bruttoinlandsprodukts
für Forschung und Entwicklung auszugeben. Die Parlamentarische
Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie,
Dagmar Wöhrl: "Das zunehmende Engagement der Wirtschaft für Forschung
und Entwicklung kann ich nur begrüßen. Denn nur mit innovativen
Unternehmen werden wir uns im internationalen Wettbewerb weiterhin
behaupten können."
Nach wie vor dominieren bei den Gesamtaufwendungen für Forschung und
Entwicklung die Großunternehmen mit rund 87 %. Aber auch die kleinen
und mittleren Unternehmen haben deutliche Zuwächse bei den
Forschungsausgaben zu verzeichnen.
Parlamentarische Staatssekretärin Wöhrl: "Kleine und mittlere
Unternehmen spielen für unsere Innovationskraft eine Schlüsselrolle.
Viele von ihnen haben durch unsere technologieoffene Förderung ihr
Engagement in Forschung und Entwicklung bereits erhöht. Diesen Weg gilt
es fortzusetzen, denn Investitionen in den innovativen Mittelstand
sichern die Arbeitsplätze von morgen."
Zum 1. Juli 2008 startet das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand
(ZIM). Die bisherige bedarfsgerechte Förderung wird dadurch
nutzerfreundlicher und transparenter, so dass noch mehr kleine und
mittlere Unternehmen erreicht werden. Wöhrl: "Ich hoffe, dass dann noch
mehr Unternehmer den Mut finden, etwas Neues zu wagen, damit
Deutschland eine der innovationsfreudigsten Nationen bleibt."
Quelle: http://www.bmwi.de
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