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Neuer internationaler Masterstudiengang Mechatronic and Micro- Mechatronic Systems an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Gemeinsam mit der französischen Ecole Nationale Supérieure de Mécanique et des Microtechniques in Besançon und der spanischen Universidad de Oviedo bietet die Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft nun den internationalen Masterstudiengang Mechatronic and Micro-Mechatronic Systems (Mechatronische und Mikromechatronische Systeme) an.
In diesem zweijährigen Masterstudiengang werden die Studierenden mit
hochkomplexen mechatronischen und mikro-mechatronischen Systemen
vertraut gemacht, wie sie in modernen Automobilen, Flugzeugen,
Satelliten, Raumfahrtlaboratorien, Mikrolaboratorien, mobilen
Kommunikationsgeräten, selbststeuernden optischen Systemen und in der
Robotik zum Einsatz kommen.
Sie absolvieren jeweils ein Jahr an zwei der drei beteiligten
Partnerhochschulen, wo die Vorlesungen jeweils in der Heimatsprache,
also auf Deutsch, Französisch oder Spanisch gehalten werden. Im ersten
Jahr werden an allen drei Hochschulen Vorlesungen identischen Inhalts
gehalten, um die Studierenden auf den gleichen Wissensstand zu bringen.
Das zweite Jahr absolvieren sie dann an einer der beiden
Partneruniversitäten. Dort werden die Vorlesungen ergänzt durch
Praxisaufenthalte in Industrieunternehmen und
Forschungseinrichtungen.
Während ihrer Abschlussarbeit werden die Studierenden dann mit
Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammenarbeiten und viel
über den Einsatz und die Weiterentwicklung mechatronischer und
mikro-mechatronischer Systeme sowie verwandter Technologien in Europa
erfahren. Dies wird ihren Blick für den europäischen und den Weltmarkt
schärfen und prädestiniert sie als künftige Mitarbeiter europäischer
bzw. weltweit agierender Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
Die Einrichtung des neuen Masterstudiengangs Mechatronic and Micro-
Mechatronic Systems wird von der Europäischen Union durch ERASMUS-
Mundus gefördert, ein EU-Programm, das die Verflechtung zwischen
Hochschulen aus Europa und Drittländern unterstützt und weltweit zur
Verbesserung des Dialogs zwischen den Kulturen beitragen möchte. Das
ERASMUS-Mundus-Programm bietet für Studierende aus Drittländern
spezielle Stipendien für das gesamte Studium an. Auch ein jeweils
dreimonatiger Aufenthalt von Wissenschaftlern und Professoren an einer
der Partnerhochschulen des neuen Masterstudiengangs inner- und
außerhalb Europas kann über das Programm gefördert werden. Für
europäische Studierende bestehen Fördermöglichkeiten ihrer
Herkunftsländer für die gesamte Studienzeit und durch ERASMUS-Mundus
werden sie unterstützt, wenn sie während eines dreimonatigen
Aufenthalts ein Studienprojekt oder ihre Abschlussarbeit an einer der
drei außereuropäischen Partnerhochschulen des internationalen
Masterstudiengangs in Argentinien, Brasilien oder China
durchführen.
Im neuen internationalen Masterstudiengang wird insbesondere auf eine
intensive Betreuung Wert gelegt. Sprachlich und kulturell erfolgt die
Integration der Studierenden durch das sogenannte
TandemPlusSystem:
Jeder Studierende aus einem Drittland wird zusammen mit einem
einheimischen bzw. europäischen Studenten vom jeweiligen Mentor
betreut, einem Professor der Hochschule des Gastlandes, der als
Ansprechpartner für alle Fragen des Studienbetriebs, des täglichen
Lebens und der Kultur zur Verfügung steht, wodurch sich auch die
Fremdsprachenkenntnisse des Studierenden stark verbessern.
"Der internationale Ausbau unserer Studienangebote ist ein zentrales
Ziel unserer Hochschule", so Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel, "denn
dieser ist der beste Garant dafür, dass unsere Absolventen weiterhin
über hervorragende Berufschancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt
verfügen. Dafür ist dieser internationale Masterstudiengang ein
weiterer Baustein und dazu auch noch ein besonderer: Über das ERASMUS-
Mundus-Programm wurde zwischen 2004 und 2008 die Einrichtung von 108
solcher Masterstudiengänge gefördert, allerdings gehört die Hochschule
Karlsruhe zu einer der beiden Fachhochschulen, die dabei berücksichtigt
wurden - was wir als besondere Auszeichnung betrachten."
Weitere Informationen zum neuen Masterstudiengang sind erhältlich bei
Prof. Fritz Jörg. Neff, Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik an
der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, Tel. 0721/925-1706,
E-Mail fritz.neff@hs-karlsruhe.de sowie im Internet über die gemeinsame
Seite der beteiligten Hochschulen www.eu4m.eu.
Für außereuropäische Studierende, die über das ERASMUS-Mundus-Programm
eine Förderung beantragen, ist der Bewerbungsschluss in jedem Jahr der
31. Januar, für europäische Studierende der 30 Juni. Studienbeginn ist
jeweils im September an allen drei Partnerhochschulen.
