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MiNaT geht auf die

Beide Hightech-Messen finden 2008 parallel in Stuttgart statt

Die nächste MiNaT findet zeitgleich zur Fachmesse SEMICON Europa vom 7. bis 9. Oktober 2008 in Stuttgart statt. Der Ausstellerbeirat der internationalen Fachmesse für Feinwerktechnik, Ultrapräzision, Micro- und Nanotechnologien (MiNaT) hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um der MiNaT einen weiteren Schub zu verleihen.

„Die Nähe zu den Herstellern von Micro-Electro-Mechanical-Systemen (MEMS) und zur Halbleiterindustrie ist größer als zu den Besuchern der Messe Blech, die 2007 parallel zur MINaT stattgefunden hat“, erklärte Edgar Mähringer-Kunz, stellvertretender Vorsitzender des MiNaT-Fachmessebeirats und Geschäftsführer der IMSTec GmbH, Mainz, den Entschluss zur Verlegung.

Der Ausstellerbeirat will zusätzlich „die Interessenten aus dem MEMS- und Halbleiterbereich von dem interessanten Angebot der MINaT überzeugen“, sagte Mähringer-Kunz. Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass mit diesem Schritt der Durchbruch für die MiNaT komme und sich die noch junge Fachmesse schnell etablieren könne.

Die SEMICON Europa fand bis 2006 in München statt. „Aufgrund terminlicher Nähe zu unserer Fachmesse SEMICON China mussten wir uns nach einem neuen Datum umschauen“, erläuterte Stephan Raithel, Senior Operations Manager des Fachverbands SEMI Europe. Da in München für Oktober kein Zeitfenster zu finden war, haben Ausstellerbeirat und Verband SEMI Europe den Wechsel nach Stuttgart beschlossen. Die Region der baden-württembergischen Metropole ist als Hightech-Standort bekannt. „Zusätzlich bringt das neue

Messegelände deutliche Vorteile in Bezug auf Erreichbarkeit und Infrastruktur“, sagte Raithel. „In erster Linie geht es darum, die Synergien der Messen zu nutzen, da sich beide mit Nanotechnologie befassen. Weitere gemeinsame Aktivitäten sind möglich und werden erörtert.“

Auf gemeinsame Aktivitäten setzt auch die MiNaT. So könne man sich einen Vorteil für Besucher durch eine größere Durchlässigkeit zwischen beiden Hightech-Messen vorstellen. Während sich die SEMI auf

Nanoelektronik konzentriert, bietet die MiNaT ein größeres Spektrum an Anwendungen an. „Das Zeitalter der Nanotechnologie hat eben erst begonnen“, meinte Raithel.

Ein Vorteil sei, dass der Besucher von einem größeren Angebot profitiert, kann er doch mit einem einzigen Besuch in Stuttgart beide Ausstellungen sowie die Konferenzen besuchen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Besucher und Aussteller beider Hightech-Messen deutlich profitieren werden“, sagte Raithel. Das Ziel der zeitgleichen Veranstaltung ist auch die Erwartung einer steigenden Zahl von qualifizierten Besuchern und Ausstellern. Dazu soll ebenso das erweiterte fachliche und wissenschaftliche Angebot beitragen.

Die MiNaT verstärkt den Dialog zwischen Anwendern und Forschern. „Die MiNaT Hot-Spots sind das Forum für den Dialog zwischen Industrie und Wissenschaft“, berichtete Klaus Zimmer vom VDMA-Fachverband Micro Technology, der ideeller Träger der MiNaT ist. Die MiNaT Hot-Spots sollen die Brücke zwischen Besucher und Aussteller, Industrie und Wissenschaft schlagen.

Zum Start der neuen Fachmesse hatten die Aussteller der MiNaT im Juni Maschinen, Produkte, Systeme und Komponenten aus der Micro- und Nanotechnik, der Feinwerktechnik, der Ultrapräzisionsbearbeitung und der Prüf- und Messtechnik sowie der Medizintechnik gezeigt. Zur Präsentation hatten auch Software, Rohstoffe, Materialien, Vorprodukte und Dienstleistungen gehört.

Kontakt und weitere Informationen: Georg Dlugosch, www.dlugosch.org
Topic: Mikro Nano Opto
Region: Southern Germany