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Ausschreibung

"Forschungsprämie" im Rahmen der Hightech-Strategie für Deutschland der Bundesregierung

Die Anstrengungen in Forschung, Entwicklung und Innovation müssen erheblich verstärkt werden, um die Europäische Union zum dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum zu entwickeln. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderung und der vom Europäischen Rat in Lissabon und Barcelona vereinbarten Strategie, die Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) bis zum Jahre 2010 auf 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, hat Deutschland auch die Aufgabe, die Leistungsfähigkeit seiner Forschungslandschaft zu steigern und nachhaltig zu stärken.

Hier setzt die Forschungsprämie als breitenwirksames und technologieübergreifendes Instrument des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der "Hightech-Strategie für Deutschland" der Bundesregierung an. Das BMBF beabsichtigt damit, strukturbedingte Defizite in der öffentlichen Forschung bei der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, abzubauen. Dazu können Hochschulen und gemeinsam von Bund und Ländern finanzierte Forschungseinrichtungen nach der Durchführung eines Forschungs- und Entwicklungsauftrages für mittelständische Unternehmen eine Forschungsprämie erhalten, um im Rahmen zusätzlicher Aktivitäten ihre Kompetenzen im Wissens- und Technologietransfer und für eine wirtschaftsorientierte Kooperation weiter zu entwickeln.

Die öffentliche Forschung soll motiviert werden, wirtschaftsrelevante Themen in der Forschung zu identifizieren und aufzugreifen sowie verstärkt Beiträge zu leisten, dass FuE-Ergebnisse zügig und effizient in Innovationen zum Nutzen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft umgesetzt werden.

Um folgende Ziele geht es insbesondere:

  • Stärkere Ausrichtung der öffentlichen Forschung am Bedarf der Wirtschaft.
  • Konsequentere Umsetzung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen.
  • Erleichterung der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, insbesondere mit mittelständischen Unternehmen, durch Abbau strukturbedingter Hürden und Aufbau zusätzlicher Kompetenzen.

Mit der Forschungsprämie sollen zusätzliche Potenziale in der öffentlichen Forschung, insbesondere bei den FuE-Aufträge ausführenden Stellen, für eine breite Zusammenarbeit mit der Wirtschaft mobilisiert werden. Das soll insgesamt zu mehr FuE-Tätigkeiten führen.

 

Einschaltung eines Projektträgers und Anforderung von Unterlagen

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ), Außenstelle Berlin
Zimmerstr. 26/27
10969 Berlin
Internet: http://www.foerderinfo.bmbf.de/
beauftragt.

Ansprechpartnerin beim PtJ

Frau Anke Hoffmann
Tel.: 030 20199-469
Fax: 030 20199-470;
E-mail: an.hoffmann@fz-juelich.de

Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 26 23 008 steht auch die Förderberatung des BMBF für Fragen zur Verfügung.

Vordrucke (einschließlich Muster für die unter Punkt 2, 4 und 7.2.1 genannten Erklärungen) und Hinweise für die Beantragung der Forschungsprämie können unter der Internetadresse http://www.hightech-strategie.de/forschungspraemie abgerufen oder unmittelbar beim Projektträger angefordert werden. Zur Erstellung des  förmlichen Antrags (Antrag auf Ausgabenbasis -AZA-) wird die Nutzung des elektronischen Antragssystems "easy" dringend empfohlen (http://foerderportal.bund.de/).

2008-12-31